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Generalversammlung 2026: Geschlossenheit, klare Botschaften und Blick nach vorne

Ein starkes Zeichen für den organisierten Sport in Oberösterreich: Die Generalversammlung des ASVÖ Oberösterreich am 25. April 2026 im Toscana Congress Gmunden brachte 169 Funktionärinnen und Funktionäre aus dem ganzen Bundesland zusammen – und zeigte eindrucksvoll, wie viel Kraft im Miteinander steckt.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den ASVÖ-Mitgliedsvereinen sowie prominente Gäste aus Sport und Politik folgten der Einladung. Mit Landeshauptmann Thomas Stelzer, Wirtschafts- und Sportlandesrat Markus Achleitner, Sport Austria Präsident Hans Niessl sowie ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer waren zentrale Stimmen des österreichischen Sports vor Ort. Ihre Botschaften unterstrichen die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft: „Oberösterreich ist ein Sportland“, so Achleitner, während Stelzer betonte, dass vor allem eines im Mittelpunkt stehen müsse – die Freude am Sport. Niessl stellte klar: „Sport ist kein Bittsteller, wir sind Dienstleister“, und Nussbaumer erinnerte daran: „Es fängt immer bei den kleinen Vereinen an – sie sind die Basis.“

Im Rahmen der Generalversammlung wurde Präsident Peter Reichl einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch die Vizepräsidenten Gerald Stutz und Thomas Haderer erhielten erneut das volle Vertrauen. Insgesamt 169 Funktionärinnen und Funktionäre aus ganz Oberösterreich fanden den Weg in die Toscana und sorgten mit einem einstimmigen Votum für ein klares Ergebnis. Neu in den Vorstand gewählt wurden Elisabeth Eichlberger, Alexandra Gadola-Gamsjäger und Martin Gallistl. Auch Vorstand, Kontrolle und Schiedsgericht wurden einstimmig beschlossen – ein starkes Zeichen der Geschlossenheit innerhalb des Verbandes.

Inhaltlich standen die aktuellen Herausforderungen im Fokus. Rückläufiges Ehrenamt, steigende Belastungen für Vereine und Kürzungen in der Sportförderung verlangen nach klaren Antworten. Gleichzeitig wurde deutlich: Gerade jetzt braucht es den Sport mehr denn je – als Ort der Begegnung, der Bewegung und der positiven Entwicklung, insbesondere für Kinder und Jugendliche.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Zukunftsthemen wie Entbürokratisierung und Digitalisierung. Präsident Peter Reichl betonte dabei: „Künstliche Intelligenz kann die Vereinsarbeit erleichtern, aber sie wird niemals den Menschen ersetzen.“ Ziel ist es, die ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen und gleichzeitig den Fokus auf das Wesentliche zu stärken – das Vereinsleben und die Gemeinschaft.

Für besondere Momente sorgten auch die Showeinlagen: Breakdance vom ASVÖ Verein Urban Dance Collective Salzburg sowie musikalische Beiträge brachten zusätzliche Dynamik in die Veranstaltung. Die Darbietung gewährte dabei auch Einblicke in die Entwicklung des Breakdance – von den Anfängen bis hin zur olympischen Bühne – und zeigte eindrucksvoll, wie sich neue Sportarten im Vereinssport etablieren.

Ein Höhepunkt war zudem die Ehrung verdienter Persönlichkeiten: Ausgezeichnet wurden Konsulent Gerhard Buttinger, Gerald Bubla sowie posthum Dipl.-Ing. Carl Auteried. Die Ehrenringe des ASVÖ – die höchste Auszeichnung – gingen an Konsulent Günther Haidinger und Konsulent Wieland Wolfsgruber für ihr jahrzehntelanges Engagement.

Die Generalversammlung 2026 hat einmal mehr gezeigt: Der ASVÖ Oberösterreich steht geschlossen hinter seinen Vereinen und richtet den Blick nach vorne. Mit Engagement, Innovationskraft und starkem Zusammenhalt wird der organisierte Sport auch künftig eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben Oberösterreichs spielen – ganz nach dem Motto: Wir machen Sport.

© ASVÖ/Dostal

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